KULTUR &
Heimatfreunde Stadt Zons e.V.
 

Mitglied im Kreisheimatbund Neuss e.V.
 

  KULTUR & Heimatfreunde der Stadt Zons. gegr. 1993
 


Besucher
seit April 2001

Lebende Krippe Zons

Aktionen:

Übergabe der Spendeneinnahme
2008 an das Raphaelshaus

 

Friedrich III. von Saarwerden Ehrung  2008
 

Am Grab von Theo Blum
dem Ehrenbürger von Zons

 


Fotos Theater 2009
 

Impressum:
 

 Vereinsportrait:

Im Frühjahr 1993 taten sich einige heimatbewusste Zonser Bürger zusammen, mit der Idee, gleichgesinnte Menschen in einem Verein zusammenzuführen. Aus diesem Gedanken heraus rekrutierte sich ein kleiner Kreis von Gründungsmitgliedern. Im Mai 1993 wurde mit einem ersten Satzungsentwurf die Vereinsgründung beschlossen. Schnell wuchs der Verein auf über 50 Mitglieder. Nach Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Neuss konnten die Aktivitäten beginnen. Erster Höhepunkt war im Herbst 1994 das 1. Zonser Mühlenfest zur Erinnerung an die Wiederinbetriebnahme der Mühle vor 300 Jahren. Im Jahr 1994 veranstalteten wir zwei Ausstellungen mit aufbereiteten historischen Fotographien. Zunächst den ,,Historischen Festzug im Jahre 1929”, den der Zonser Ehrenbürger Theo Blum maßgeblich mit gestaltete, und dann die Ausstellung „Menschen, Türme und Mauern im alten Zons.” Das Aufarbeiten der Zonser Geschichte beschränkt sich jedoch nicht nur auf die örtlichen Gegebenheiten. So besucht eine Abordnung unseres Vereins alljährlich am 20. Dezember die Grabstätte Friedrich von Saarwerdens (dem Erbauer der Zollfeste Zons, der am 20. Dezember 1373 Zons zur Stadt erhoben hat) im Kölner Dom und würdigt diesen Tag mit einer Kranzniederlegung. Seit 1995 beteiligt sich der Verein aktiv an der Gestaltung des Tages des offenen Denkmals. Wie der Name schon sagt, ist das Ziel der Vereinsarbeit die Kultur- und Heimatpflege. Dazu zählen wir auch unsere Bemühungen, Alt- und Neubürger einander näher zu bringen. Dies soll z.B. durch gesellige Heimatabende gefördert werden, die mit unserer Unterstützung die Zonser Geschichte für Alt-Zonser lebendig erhalten und den Zonser Neu-Bürgern einen Einblick gewähren. An diesen Abenden wird nicht nur trockene Geschichte geboten, sondern auch altes Lied -und Sprachgut aufgefrischt. Neuere Aktivitäten sind das im Oktober 1996 von uns herausgegebene Buch unseres Mitgliedes Hans Sürtenich ("Uns Muttersprooch lit noch nit brooch"), das auch über Zons hinaus zur Pflege der heimischen Mundart beitragen soll. Des Weiteren haben wir 1996 und 1998 an markanten Punkten in Zons vier Ruhebänke aufgestellt und 1997 auf dem nördlichen Wallgraben drei Kastanien gepflanzt. Die Erläuterungen zu historischen Straßennamen in der Altstadt sind ebenfalls erfolgt. Langfristig ist die Einrichtung eines Vereinsarchivs geplant, das jetzt in Angriff genommen wird, nachdem wir geeignete Räumlichkeiten im Rheinturm gefunden haben. Im Jahr 2003 feierten wir, mit einer gewissen Portion Zufriedenheit, unser 10 - jähriges Vereinsbestehen. Aus diesem Anlass haben wir die Zonser Stadtgeschichte in Form eines "Zons-Comix" aufgearbeitet. Die Idee kam von unseren Mitgliedern Karl Kress und Felix Pankoke, die in Zusammenarbeit mit Dr. Karl Emsbach das Projekt auch realisierten.

Auf unsere Initiative und unsere Kosten wurden im Mai 2004 an den Ortseingängen (Stürzelberger Straße, Aldenhovenstraße und Herrenweg) als Begrüßung das alte Zonser Stadtwappen aufgestellt.
Im Jahre 2005 wurde das Buch ,,Geschichten aus Zons - Senioren erzählen", eine Initiative von Erwin Heller und Elisabeth Pazynski, von uns veröffentlicht. Ihnen sei an dieser Stelle für ihre Mühe herzlich gedankt.
Im Oktober 2006 folgte dann in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Friedrich-von-Saarwerden-Schule die Herausgabe des Heftes "Warum ich gerne in der Stadt Zons wohne". In diesem Jahr haben wir auch die Grabpflege des Zonser Ehrenbürgers Theo Blum übernommen.
Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald pflanzen wir jährlich im Frühjahr den Baum des Jahres.
Ende November 2007 konnten wir das Mundart-Kochbuch ,,Watt kochsde hück?” mit alten Rheinischen Rezepten (von unseren Mitgliedern und den Kochfreunden Zons zur Verfügung gestellt und von unserem Vereinsmitglied Hans-Gerd Schmiedel in Mundart übersetzt) herausgeben und der Öffentlichkeit vorstellen. Den Beteiligten auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Aufgrund der erfreulich großen Resonanz ist bereits die 2. Auflage vergriffen.
,,Die Lebende Krippe Zons” findet in 2009 bereits zum siebten Mal statt. Die wachsenden Besucherzahlen sprechen für sich. Mit den Spendeneinnahmen unterstützen wir in diesem Jahr die beiden Zonser Kindergärten.
Zur Neueröffnung des Spielplatzes in der Altstadt in diesem Frühjahr wurde neben einer Bank auch das Bronzeschwein von uns gestiftet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit sind die alle 2 Jahre in Mundart aufgeführten Theaterstücke. In diesem Jahr haben unsere Theaterspieler bereits das 6. Stück aufgeführt.
Bereits bei der Vereinsgründung 1993 war die Aufstellung eines Denkmals "Friedrich von Saarwerden" auf dem Rheintorvorplatz als Vereinsziel genannt. Große Dinge brauchen ihre Zeit, so auch dieses Denkmal. Nach vielen Diskussionen innerhalb und außerhalb des Vereins (so musste z.B. der Kulturausschuss und die untere Denkmalbehörde einbezogen werden) ist die Aufstellung dieses Denkmals am 22. April 2010 erfolgt. Das Denkmal wurde von dem renommierten Bildhauer Bert Gerresheim geschaffen. Das wir einen so namhaften Künstler verpflichten konnten haben wir der wohlwollenden Unterstützung der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss zu verdanken, alleine hätte der Verein die Mittel nicht aufbringen können.
Bei unseren monatlich stattfindenden Stammtischabenden bieten wir nicht nur geselliges Beisammensein, sondern auch eine Vielzahl von Vorträgen und Besichtigungsfahrten zu den Themen Kultur, Natur- und Landschaftspflege.
Neben unseren Mundartstammtischen in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Mundart gab es Bilderpräsentationen z.B. Hochwasser in Zons, zur landwirtschaftlichen Nutzung Schlossgelände, die Teilnehmer des historischen Umzugs von 1929 wurden aus alten Aufzeichnungen namentlich zugeordnet und vieles mehr.
Zu unseren Stammtischrunden, die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden, sind auch Gäste jederzeit herzlich willkommen. Machen Sie einfach mal einen “Schnupperbesuch”.

Inzwischen hat der Verein über 120 Mitglieder, davon 14 in unserer Kinder- und Jugendgruppe. Viele der selbst gesteckten Ziele konnten wir bisher erreichen. Weiterhin bleiben wir ständig bemüht neue Ideen zu Zielen auszuarbeiten und umzusetzen.
                                                                       Juni 2010
  Reinhold Schoppmeyer                                                                                                    Hedi Schütt